3. Seetag – 29.11.2012

Peter von Seestermühe – erste Meldung von der Peter von Seestermühe

29 November 2012

Hallo zusammen,

hier dann doch mal die erste Meldung von der Peter von Seestermühe.

Nach den ersten 24 Stunden sind alle wohlauf. Ein paar Blessuren blieben nicht aus. Wie man Wasser mit der Pütz holt musste schmerzhaft erlernt werden von unsere Halbblondine. Ihre Hand ist jetzt so gut eingepackt von unserem Crewsanitäter, man könnte glauben sie läuft mit Ofenhandschuh durch die Gegend. Tippen bleibt aber schwer…. Aber alles nichts ernsthaftes. Und jetzt weiss die Crew wie Wasser zu holen ist bzw. einfach den Schlauch zu nehmen…

Es ging aber sportlich los: Nordöstlicher Wind mit Boen in 8. So sind die ersten 19 Stunden durchweg mit 9 bis 10 Knoten gesegelt worden. Auch haben wir das geschafft was wir nicht schaffen durften: eine Patenthalse. Rig und Segel stehen aber noch und entsprechend viel fährt jetzt der Skipper selber (weiss gar nicht ob er uns diese Info (der Patenthalse) an die Welt raus schicken lassen wird., auf SEINEM Schiff!)

Das Wort SPI ist für das Crew auch noch ein Chinesches Gericht welches immer wieder gedroht wird uns vorgesetzt zu werden, aber bisher gab es nur Nudeln und so viel Italienisch können wir alle! Nein, nach 28 Stunden… heute um 15:00 ging der SPI hoch und ist Wunder über alles noch nicht verdreht und die Halbblondine hat auch noch ihre Hand (natürlich nur Dank des Ofenhandschuhs). Ihr könnt aber alle Raten wer steuert!

Noch hat kein Fisch gebissen, aber die Männer an Bord (das hat wohl wirklich was mit Jäger und sonst was zu tun…) schauen regelmässig und immer wieder mit gläsernen Augen auf die Leine. Heute abend gibt es aber sowieso erstmal die Calamares, die wir von den Kanaren noch an Bord haben.

Ansonsten: Der Wind ist momentan auf unserer Seite. Das Schiff läuft wirklich wunderbar. Wir machen gut Meilen.

Alle Mann an Deck, der SPI wird gleich geschiftet!

Viele Grüsse von der PETER-Crew

Hanneke und Sven